Prinzessinengärten

Auf einer alten Brachfläche am Moritzplatz besteht seit 2009 auf 6.000 m² der Prinzessinnengarten. In mobilen Pflanzbeeten aus Reissäcken, Bäckerkisten und altem Verpackungsmaterial wachsen Gemüse, Kräuter und Blumen. Die Pflanzgefäße sind auf den versiegelten Flächen aufgestellt und können bei Bedarf wieder umziehen, eine Maßnahme, die erforderlich ist, da das Gelände dem gemeinnützigen Trägerverein „Nomadisch Grün“ immer nur jeweils für ein Jahr verpachtet wird.

Alle Interessierten, Nachbarn, Kinder, Jugendliche und Erwachsene helfen mit beim Anbau und bei der Pflege. Die Ernte wird im Gartencafé verwertet oder an Selbstpflücker verkauft. Das Gemüse wird in Bioqualität erzeugt.

Der Garten ist ein Lernort für Kinder und Jugendliche, sozialer Treffpunkt im Kiez und bereichert die ökologische Vielfalt des dicht bebauten Quartiers. Bienenvölker leben hier und seltene Nutzpflanzenarten werden gefördert.

Außerdem ist der Garten eine Freude für das Auge: roter und grüner Basilikum, Salbei, Salate aller Art, Kartoffeln u.v.m. wachsen in den in Reihen aufgestellten Kisten, dazwischen blüht üppiger Schmetterlingsflieder.

Das Gartencafé lädt mit leckeren, frisch geernteten Produkten auch alle Nicht-Gärtner ein.

Als ist ein Vorzeigeprojekt nachhaltiger Entwicklung hat der Garten internationale Beachtung gefunden. Der Pressespiegel auf der Website gibt einen kurzen Überblick darüber.

Adresse: Moritzplatz
Verbindung: U 8, M29
Öffnungszeiten:

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