Park am Gleisdreieck

Park am Gleisdreieck

Ein Wäldchen mit alten Gleisen,  großzügige Wiesenflächen, Wege, die an Bahnsteige erinnern und interessante Spielplätze  – der erste Eindruck des 2011 eröffneten ersten Teilstücks des Parks  (Ostpark) ist der einer modernen Grünanlage mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.
Das ehemalige Bahngelände, auf dem sich seit Ende des 2. Weltkrieges das typische Biotop einer Brachfläche entwickeln konnte, wurde nach Plänen des Berliner Landschaftsarchitekturbüros Atelier Loidl als großstädtische Parkanlage geplant. Relikte sowohl der Bahn- als auch der Brachenvergangenheit wurden in den Park integriert und tragen nun maßgeblich zu seiner Attraktivität bei.
Während das Wäldchen als Rest der ehemaligen Brachen-Vegetation von Nutzungen freigehalten wird, bieten die Wiesenflächen und die Promenade an der Möckernstraße  Aufenthaltsbereiche mit unterschiedlicher Gestaltung. Ebenfalls an der Möckernstraße befinden sich zwei große Spielplätze und in der Nord-West-Ecke des Parks gibt es eine Skateanlage mit dem größten Outdoor-Pool Berlins. Großartig ist aber vor allem der Naturspielplatz, der bereits 2009 gebaut wurde und aus einer Hügellandschaft mit Matschkuhlen besteht.  Geschälte Baumstämmen liegen als Baustoff für Hütten und Baumhäuser bereit.

In den 70er Jahren des 20. Jhd. wurde das Gleisdreieck mit einer Autobahnplanung belegt (Die Bürgerinitiative gegen die Westtangente setzte sich schon früh für einen Park auf der Fläche ein), später war eine Bundesgartenschau geplant und während der Bauzeit des Potsdamer Platzes wurde es als Lagerfläche genutzt.  Ersatzzahlungen für die Bebauung des Potsdamer Platzes flossen schließlich in die Finanzierung des Parks.
2005 wird ein provisorischer Park eröffnet und in Folge entstehen Gemüsebeete und ein interkultureller Garten. Der interkulturelle Garten Rosenduft ist nun Bestandteil des neuen Parks.

Die Umgestaltung der Brachfläche zum Park verlief aber nicht ohne Kontroversen. Kritiker sehen den einmaligen Charakter der Fläche und ökologische Belange zu wenig berücksichtigt oder befürchten eine unterstützende Wirkung bei der fortschreitenden Gentrifizierung der angrenzenden Kieze. Informationen hierzu sind unter gleisdreieck-blog zu finden.

Im Park befindet sich ein Infopoint, an dem man sich über den Park informieren kann. Hier starten auch Führungen durch den Park.

Die Eingänge befinden sich an der Yorkstraße, der Möckernstraße und am Tempelhofer Ufer.

Das zweite Teilstück des Parks, der Westpark, wird voraussichtlich 2013 eröffnet und ist durch die Nord-Süd-ICE-Trasse vom Ostpark getrennt. Hier soll auch ein Cafe entstehen.

Park am Gleisdreieck
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