Savignyplatz

Savignyplatz Stauden

Der nach dem preußischen Minister und Juristen Friedrich Carl von Savigny (1779-1861) benannte Savignyplatz, entstand Ende des 19. Jahrhunderts in einem gründerzeitlichen Viertel.

Die durch die Kantstraße in zwei Hälften geteilte Fläche wurde zunächst als Rasenschmuckplatz angelegt.
Der Charlottenburger Stadtgartendirektor Erwin Barth wollte aber bereits 1920 einen Spielplatz hinzufügen, konnte sich zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht durchsetzen. 1926 schließlich gestaltete er den Platz in einen Garten- und Erholungsplatz mit Spielplatz um. Er erhielt eine Bepflanzung mit Staudenrabatten und einen Rahmen aus Sträuchern und Bäumen und um den Platz sind mit Blick auf die Staudenpflanzung laubenartige, berankte Sitznischen angeordnet.

Nach Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde der Savignyplatz zur 750-Jahrfeier Berlins 1987, betreut von der Landschaftsarchitektin Hannelore Kossel, rekonstruiert und schließlich unter Denkmalschutz gestellt. Der von Barth geplante Spielplatz wurde jedoch nicht wieder hergestellt.

 

 

 

 

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